Los geht’s mit dem Clicker

Um loszulegen brauchst du vier Dinge: Du brauchst ein Pferd, einen Clicker, ein paar Leckerli, und die Bereitschaft Spaß zu haben!

 

Pferde

Pferde sind nie zu jung oder zu alt um Clickertraining zu lernen. Pferde jeden Alters mögen die Klarheit und die positiven Erwartungen welches Clickertraining zu jeder Stunde mitbringt.

Sogar junge Fohlen können mit dem Clicker trainiert werden. Fohlen lieben es gekrault zu werden. Das kannst du als Belohnung einsetzen wenn sie daran gewöhnt werden angefasst zu werden.

Du kannst mit Clickertraining junge Pferde an den Sattel zu gewöhnen und die Leistung deines älteren Reitpferdes verbessern. Pensionären gefällt die extra Portion Aufmerksamkeit, und die „zweite Karriere“, die Clickertraining ihnen gibt.

 

Ein paar unserer Clicker Pferde…

Allie, eine Morgan Stute, auf dem Bild 17 Jahre alt. Ihre Besitzerin spielt mit ihr „Berühre das Monster“ („touch the goblin“) um ihr mit ihren Ängsten zu helfen.

Magnat, ein Araber, auf dem Bild 23 Jahre, spielt „Apportieren“.

Robin, hier 7-jährig, ein Cleveland Bay/Vollblut Mix, beim freien Traben. Beachte die schöne Oberlinie, ein Markenzeichen von Clickertraining.

Clicker

Clicker machen einen ganz bestimmten Laut. Pferde erkennen dieses Signal sehr schnell und assoziieren es mit der Futterbelohnung. Sobald das Pferd versteht, was der Clicker bedeutet, kannst du zu einem Zungenklick wechseln, damit deine Hände für andere Dinge frei sind. 

 

Trainingstipp

Vom Clickertraining profitieren beide, du und dein Pferd. Dein Pferd denkt es trainiert dich, aber du entscheidest welches Verhalten du belohnst.

 

Futterbelohnung

Pferde sind Weidetiere  mit einem enormen Appetit. Deshalb ist es so einfach Futter im Training zu benutzen. Benutze Karotten, Äpfel, alles was deinem Pferd schmeckt und von dem du weißt dass es nicht schadet. Bedenke, dass Pferde, obwohl sie so robust und stark erscheinen, tatsächlich einen sehr empfindlichen Verdauungstrakt haben. Ganz besonders, wenn dein Pferde bereits eine Kolik hatte, solltest du sehr vorsichtig sein was du als Belohnung fütterst. Beginne mit Futter, das dein Pferde bereits kennt, z.B. sein übliches Kraftfutter oder Karottenstückchen. Um ein überfüttern zu vermeiden, miss die tägliche Futterration ab, und die benutze dies (oder einen Teil davon) für das Training.

Wenn dein Pferd nur ein kleine Portion Kraftfutter bekommt, kannst du die ganze Ration beim Training verfüttern. Es ist wahrscheinlich sogar gesünder, die Ration Teelöffelweise zu füttern als in einer großen Portion in einem Eimer. Beim Klickertraining kommt man mit einer kleinen Portion Futter sehr weit. Ein Esslöffel Hafer, eine Karottenscheibe oder ein Pfefferminzbonbon sind eine großartige Belohnung.

Spaß

Spaß ist die vierte Zutat beim Clickertraining, und eine die sich von selbst einstellt. Wenn du siehst wie eifrig dein Pferd mitspielt, wirst du vor Freude lachen!

Du meisten von uns haben gelernt, dass wir das Pferd dazu bringen müssen dass es sich gut benimmt. Wir müssen ihnen zeigen wer der Chef ist. Dieser „Mach jetzt, oder“ –Ansatz nimmt den Pferden jede Lust am Training.

Clickertraining ändert dies. Jetzt seid ihr beide, du und dein Pferd, beteiligt und er hat eine Aufgabe. Dein Pferd hat die Aufgabe herauszufinden, wie es dich zum „clicken“ bringt. Und dein Job ist es jede Aufgabe in so kleine Trainingsschritte zu zerlegen, dass dein Pferd erfolgreich ist. Es klingt einfach, und das ist es, aber die Ergebnisse können erstaunlich sein. Das einzige das dein Möglichkeiten mit Clickertraining einschränkt ist dein Einfallsreichtum. 

Mit Clickertraining macht Training wieder Spaß!